So realistisch wie möglich.

In einer virtuellen Realität (VR) steht der Nutzer im Zentrum der Handlung, die ihn komplett als 3D-Welt umgibt. Damit diese Erfahrung möglichst echt wirkt, muss sich die Anwendung intuitiv bedienen lassen. Herkömmliche Controller einer VR werden häufig als störend oder verwirrend wahrgenommen, weshalb diese mit Gestensteuerung erweitert werden sollten.

Das erfordert eine perfekte Abstimmung der physischen Hände mit denen der Software: Das optische Tracking muss flüssig und schnell funktionieren. Außerdem sollte das Trackingsystem Hände von verschiedenen Nutzern erkennen und die virtuellen Hände daran anpassen. Die digitalen Hände lenken aber meist zu sehr ab. Deshalb haben die Entwickler neutral wirkende Roboterhände designt.

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Was steckt dahinter?

Das Konzept der Gestensteuerung in Verbindung mit der 3D-Brille (VR-Headset HTC vive) wurde für die Visualisierungssoftware von Autodesk VRED Pro umgesetzt. Dabei hat man das VR-Headset mit der Gestensteuuerung (Leap-Motion-Controller) um eine Steuerungsfunktion erweitert. Diese basiert auf der natürlichen Bewegung der Hände des Nutzers, mit denen er die Roboterhände über ein zusätzliches Kontextmenu steuert. So agiert er mit der virtuellen Realität.

Neben der 3D-Brille von HTC vive ist das System kompatibel mit Oculus Rift oder Windows Mixed Reality Brillen wie z.B. Samsung Odyssey. Die Gestensteuerung via Leap Motion-Technologie realisiert Wurzel Medien auch 
für andere Systeme wie etwa Game Engines 3D Unity und UNREAL.